Motivation: das Leben engagiert angehen!

Es gibt Tage, da schleppt man sich zur Arbeit oder hat selbst in der Freizeit zu nichts Lust. Dabei sind Lebenslust und Motivation auch wichtig fürs Wohlbefinden und die Gesundheit.

Aber das Problem haben fast alle, zumindest zeitweise. Laut des Gallup-Instituts sind neun von 10 Arbeitnehmern regelmäßig unmotiviert. Und das ist dann auch ein Problem für die Arbeitgeber.
Für die fehlende Motivation wird dieser übrigens auch oft verantwortlich gemacht. Schlechtes Betriebsklima, langweilige oder überfordernde Aufgaben, nervige Vorgesetzte dämpfen das Engagement.

Widerwillen gegen Anweisungen
Schon Kinder lernen, auf Anweisungen zu reagieren. Das Kinderzimmer aufräumen ist beispielsweise ebenfalls ein Akt der Motivation.
Arbeitnehmer, die vom Chef unliebsame Aufgaben übertragen bekommen, reagieren oft nicht anders. Sie schieben Aufgaben vor sich her oder erledigen ihren Job nur nach Vorschrift. Aber nicht mehr. Ihnen fehlt einfach das Herzblut für die ungeliebte Aufgabe.

Fehlende Macht! Ohnmächtig!
Jeder, der Aufgaben in einem Abhängigkeitsverhältnis erledigt, fühlt die fehlende Eigenmacht. Die Aufgabe wird von Außen übertragen. Und das dämpft die Eigenmotivation.

Rache ist süß
Fehlende Motivation und damit schlechte Arbeit, sind oft auch eine Art Rache. Es ist manchmal die einzige Möglichkeit, den Unmut über eine Aufgabe zu zeigen. Und so macht man etwas schlecht, wenn man schon dazu gezwungen wird. Letztlich schadet man sich selbst damit.

Pessimismus senkt Motivation
Wer immer nur negativ ans Leben und die Aufgaben herangeht, wird sich schwerlich zu Höchstleistungen anspornen können. Schon vor der Aufgabe haben viele ein schlechtes Gefühl bezüglich des Ausgangs, des Ergebnisses. Und dann wird unser Denken, unsere Einstellung, zur Realität.

Aktiv an die Aufgabe
Dabei kann besonders gute Leistung unsere Motivation insgesamt steigern. Wir wissen, zu was wir fähig sind und wollen dies auch beim nächsten Mal bestätigen. Gut ist es auch, wenn wir das gewünschte, optimale Ergebnisse vor unserem geistigen Auge visualisieren. Mit diesem Bild können wir das Ziel besser erreichen. Geist und Körper stellen sich auf dieses Ziel ein und stellen die benötigten Ressourcen bereit.
Selbstmotivation ist fast immer auch eine bewusste Entscheidung. So, wie wir uns dazu entscheiden, mit Sport anzufangen, ist es auch mit anderen Vorhaben, die uns Mühe kosten.
“Energie flows where the attention goes!”

Motivation lässt sich trainieren
Jede Reise beginnt mit einem ersten Schritt. Und dieser Schritt sollte gangbar sein. Überforderung wirkt sich negativ auf unseren Antrieb aus.
Und am besten liegt die Aufgabe in unserem Interessensbereich. Dann ist unser Wille besonders hoch.

Selbstverpflichtung
Gib dir selber eine Aufgabe und zieh sie dann konsequent durch. Weiche nicht von deinem Weg ab, es gibt keine Alternative, da du dich zur Zielerreichung verpflichtet hast.

Selbstbewusstsein
Mit jedem erreichten Ziel steigt das Selbstbewusstsein. Und das wiederum steigert die Motivation für die nächste große Aufgabe.

Raus ins Leben
Voraussichtlich haben wir nämlich nur ein Leben. Dieses fröhlich und mit hoher Motivation anzugehen, zu meistern, darf als Aufgabe gesehen werden. Und das Leben besteht aus vielen kleinen Aufgaben.
Also: Fernseher aus! Projekt starten!

Am Misserfolg wachsen
Selbstverständlich gelingt nicht alles im Leben. Wir machen Fehler, schätzen Chancen falsch ein oder versagen einfach. Das passiert jedem Menschen. Jeder Misserfolg ist aber auch ein großer Lehrer. Wir nehmen das Wissen auf und wachsen daran.
Und: aus jedem Misserfolg können neue Chancen entstehen. Denn unsere Ressourcen stehen für neue Projekte wieder zur Verfügung.
Krise = Wendepunkt (Quelle: Lexikon)

Einsatz lohnt sich
Wer beständig an seinem Ziel arbeitet, wird es mit jedem Moment wahrscheinlicher erreichen. Warum? Ganz einfach: nichts im Leben geschieht umsonst. Wenn wir Energie in etwas hineingeben, wird etwas geschehen. Vielleicht nicht sofort. Aber irgendwann bestimmt.

Marathon, nicht Sprint!
Nicht jedes Ziel ist im Sprint zu erreichen. Manche Aufgaben verlangen Ausdauer und Beharrlichkeit. Wenn man das schon vorher weiß, tut man sich leichter. Man ist nicht enttäuscht, wenn es etwas dauert.
Doch wie gesagt: jede Reise, jeder Dauerlauf beginnt dem ersten Schritt. Je früher desto besser. In jungen Jahren haben wir zumeist mehr Energie. Ein 80-jähriger gewinnt in der Regel keinen Marathon mehr. Höchstens in seiner Altersklasse.

Druck kann positiv sein
Besonders, wenn dieser Druck von Innen kommt (intrinsische Motivation). Kommt der Druck von Außen (extrinsische Motivation) tut man sich schwerer eine Aufgabe motiviert anzugehen. Oft hilft ein Perspektivwechsel. Mach das Projekt der anderen zu DEINEM Projekt!

Den Bogen nicht überspannen
So wie ein Bogen, bricht im übertragenen Sinne auch der Mensch, wenn man ihn überfordert. Er brennt aus. Man muss mit seinen Energien haushalten und auch mal die Beine hochlegen. Nur so bleibt die Kraft erhalten, die für neue Aufgaben nötig sind.

Selbstmotivation ist keine Zauberei. Manchmal gehört dazu aber ein Perspektivwechsel auf das eigene Leben oder sogar eine große Veränderung im Leben. Gehen wir es an!

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